Reaktivierung der Stadt Berlin:
Die Bilder 3 - 6 zeigen eine zukünftige Entwicklung Berlins, wie
sie in der Simulation gefunden wurde. Durch städtebauliche
Planungen können Entwicklungsgebiete erzwungen werden (Siehe
auch das Kapitel Auswirkungen der Planungen).
In der urbanen Simulation suchten wir nach jenen Planungen, die eine
wirtschaftliche Reaktivierung Berlins erlauben. In verschiedenen
Iterationsschritten wurden nicht nur städtebauliche Planungen,
sondern auch eine optimale Reihenfolge ihrer Ausführungen
gesucht. Die Reihenfolge der Planungen bestimmt ebenso die
zukünftige Entwicklung einer Stadt, wie eine Planungen selbst.
Für die Suche einer wirtschaftlich optimalen Entwicklung der
Stadt Berlin wurden in der Simulation nur Planungen verwindet, wie sie
der Senat vorgesehen hat. Gewisse Planungen wurden etwas modifiziert,
jedoch so, dass sie immer noch den Planungen des Senats entsprechen.
Das Resultat aus der Simulation für eine Reaktivierung der
Stadt Berlin sieht wie folgt aus.
Zu den bereits bestehenden wirtschaftlichen Zentren könnten nach
unseren Analysen zwei weitere entstehen: eine im Osten und eine im
Süden von Berlin. Die strukturellen Auswirkungen dieser
simulierten Planungen erzeugen Entwicklungspotentiale, welche die neuen
Zentrumslagen wirtschaftlich stärken. Damit liesse sich ein
wirtschaftlicher Aufschwung in Berlin erzielen und sie könnte
gar zu einer Welthandles-Metropole aufsteigen.
Die Stadt Berlin leidet massgeblich daran, dass ihre urbanen Strukturen mit den
wirtschaftlichen Anforderungen nicht übereinstimmen. Diese
Zentren benötigen für ihre
Funktionstüchtigkeit eine gewisse Dichte. Damit sich aber ein
wirtschaftlicher Erfolg der Stadt, d.h. dieser Zentren einstellen kann,
müssen sie im städtischen Gefüge und
zueinander in einer bestimmten Anordnung liegen. Wirtschaftliche
Zentren können nicht willkürlich geplant werden. Sie
müssen dort erstellt werden, wo durch das städtische
Gefüge und zukünftiger Planungen ein
dementsprechendes wirtschaftliches Entwicklungspotential gegeben ist.
Ein Entwicklungspotential kann durch strategisch ermittelte
städtebauliche Planungen erzielt werden, wie das in den
Bildern 3 – 6 dargestellt ist. Im wesentlichen bestimmt die
Anordnung der Gebäude zueinander, deren Nutzung sowie die
Verkehrsführung den wirtschaftlichen Erfolg einer Stadt.
Diese Simulation der Stadt Berlin hat gezeigt, dass es möglich ist,
diese Stadt zu reaktivieren. Die erstellte urbane Simulation ist jedoch
sehr weitmaschig. Um unsere Arbeit fortzusetzen und eine genauere
Simulation der Stadt Berlin zu erarbeiten, suchen wir Sponsoren und
Gönnerschaften, die unsere Arbeit unterstützen wollen.
Eine solche Simulation kann der Stadt Berlin als Planungsgrundlage
dienen und die Investoren könnten in thematischen Karten
erkennen, wie viel in welchem Zeitabschnitt in der Stadt Berlin
investiert werden kann.